Qualitätsmanagement

Seit 2006 wurde in der Praxis für periphere Neurochirurgie das Qualitätsmanagement kontinuierlich entwickelt und aufgebaut, im April 2009 wurde die Praxis nach dem KTQ-System zertifiziert (ktq.de). Re-Zertifizierungen erfolgten im April 2012 und April 2015. Die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen wird getragen von den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen, der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat und dem Hartmannbund. Der Qualitätsbericht der Praxis ist über die Homepage der Gesellschaft einsehbar und als PDF-Dokument erhältlich.

Durch die große Zahl der bei uns durchgeführten ambulanten Operationen sowie die hohe Standardisierung und Routine der Abläufe wird ein höchstes Maß an Sicherheit bei der Behandlung der Patienten erreicht. Die Behandlung erfolgt konform der S3-Leitlinien Diagnostik und Therapie des Karpaltunnelsyndroms bzw. des Kubitaltunnelsyndroms, die 2007 und 2009 federführend von Dr. Hans Assmus unter Beteiligung von sieben Fachgesellschaften erstellt wurden. Seit 2013 liegt auch eine Leitlinie zur Versorgung peripherer Nervenverletzungen vor. (www.leitlinien.net).

Halbjährlich wird in unserer Praxis eine Infektionsstatistik erstellt, unter anderem nach der Referenz-Methode AMBU-KISS (Krankenhaus-Infections-Surveillance-System für ambulant operierende Zentren und Praxen, www.nrz-hygiene.de). Die Rate aller bekannt gewordenen - auch oberflächlichen - Infektionen beträgt 0.3%, die Rate der eigentlichen tiefen Infektionen 0.04%.

Patientenbefragung

Zur Untersuchung der Zufriedenheit unserer Patienten wurden im Jahr 2005, 2011 und 2014 Patientenbefragungen durchgeführt. Hierbei beurteilten 500 Patienten anonym nach dem Schulnotensystem (1: sehr gut bis 6: sehr schlecht) Erreichbarkeit der Praxis, Orientierung in der Praxis, Sauberkeit und Hygiene, Wartezeit, Betreuung bei der Anmeldung und der Operation, Arztgespräch sowie operative Behandlung. Die Befragungen erbrachten sehr gute durchschnittliche Noten, zuletzt zwischen 1.17 und 1.6 und damit eine große Zufriedenheit der Patienten (siehe Tabelle).

Auswertung der Patientenzufriedenheit

Zuweiserbefragung

Die mit der Praxis zusammenarbeitenden, d.h. zuweisenden und nachbehandelnden ärztlichen Kollegen wurde anonym im Januar und Februar 2012 befragt. 790 Fragebögen wurden verschickt, wovon 343 ausgefüllt zurück gesendet wurden. Die ärztlichen Kollegen beurteilten nach dem Schulnoten-System (1: sehr gut bis 6: schlecht) die telefonische Erreichbarkeit der Praxis, die (zeitnahe) Terminvergabe bei der Vorstellung der Patienten, Inhalt und Zeitnähe der Arztbriefe, die telefonische Erreichbarkeit der Ärzte in der Praxis, das Behandlungsergebnis insbesondere nach operativen Eingriffen, Umfang und Verständlichkeit der Patienteninformationen sowie Inhalt und Umfang der Informationen für die Nachbehandlung. Bei der Befragung wurden durchschnittliche Noten zwischen 1.45 und 1.79 vergeben, d.h. die zuweisenden Kollegen sind mit der Zusammenarbeit in hohem Maße zufrieden.

Auswertung der Zuweiserzufriedenheit

 

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